Herzlich Willkommen

zu einer virtuellen Reise in das malerisch an der Böber gelegene Dörfchen mit dem Namen „Bolleroda“, wo Dorfgemeinschaft noch groß geschrieben wird.

Bolleroda ist der westlichste Ortsteil der Gemeinde Hörselberg-Hainich – einer von 17 Ortsteilen zwischen Nationalpark Hainich und dem nordwestlichen Thüringer Wald. Derzeit leben dort 106 Einwohner. Eingebettet zwischen Birkenfeld und langer Berg liegt der Ort in einer Senke an der Böber unmittelbar vor dem Hainich. Die Böber bietet vielen einheimischen Tierarten, insbesondere Wildenten und einer Vielzahl von Vogelarten, einen Lebensraum. In Großenlupnitz mündet die Böber in die Nesse. Der Ort Bolleroda wurde erstmals im Jahr 1170 in den Urkunden der Markgrafen von Meißen und der Landgrafen von Thüringen als „Bollenrode“ oder „Bufferode“ erwähnt. Die Namensgebung könnte auf ein angelegtes bzw. durch Rodung entstandenes „Bollwerk“ bzw. Vorwerk hinweisen. Im Jahr 1218 wird der Ort als Besitz des Nonnenklosters St. Katarina zu Eisenach erwähnt. 1378 verwalten Mönche das Vorwerk als landwirtschaftliches Gut.

Sie waren den Landesherren und der Kirche zu Abgaben verpflichtet. Nach 1520 wird als Besitzer von Gut und Hof zu Bolleroda Herr Georg von Harstall genannt. Handwerker, Tagelöhner und freie Bauern bewirtschafteten die Ländereien und betrieben eine Schäferei. Im Jahr 1742 bestand das Dorf aus 23 Wohnhäusern. Bis 1920 gehörte Bolleroda zum Amtsbezirk Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Fertigstellung und Instandsetzung des in Eigenleistung der Einwohner in den 80er Jahren errichteten Bürgerhauses – heute Gemeindehaus – konnte im Rahmen der Dorferneuerung im Jahr 2008 durch die Gemeinde bewerkstelligt werden. Eine bestehende offene Tanzdiele konnte mit viel Einsatz und Mühe in ein geschlossenes Gebäude umgewandelt werden; es besteht nunmehr ein geschlossenes Ensemble in der Dorfmitte. Die offizielle Fertigstellung erfolgte im kleinen feierlichen Rahmen am 28.01.2009 mit der Übergabe des Gebäudes an den Ortsverein.

Der Ortsverein Bolleroda e. V. – „Die Herzrainer“, der sich wiederum mit Eigenleistung an der Fertigstellung beteiligte, bewirtschaftet heute das Gebäude. Während vor der Baumaßnahme Feiern und Tanzveranstaltungen in einem Zelt stattfinden mussten, hat man nun ein Gebäude. Ob Geburtstagsfeier, Hochzeit oder andere Familienfeiern – im Mehrzweckgebäude ist Platz für bis zu 130 Personen. Dies wird rege genutzt.

 

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